Anlegerseminar mit Hans A. Bernecker

Datum: Samstag, 13. Oktober 2018
 
Location:

Hotel Park Hyatt
Zürich, Beethovenstrasse 23 

 
Zeit: 10:00h - 16:00h
Eintritt: EUR 300.00 pro Person inkl. MwSt.
(Kaffepause, Lunch-Buffet, Diskussion & Q&A)



Hans A. Bernecker, Börsenexperte und Buchautor

Hans A. Bernecker, Börsenexperte und Buchautor

Hans A. Bernecker - einer der erfolgreichsten Börsenberater Deutschlands. Seit über 55 Jahren beschäftigt sich der gelernte Volkswirt mit Aktien. Hans A. Bernecker ist vor allem dafür bekannt, dass er sich nicht, wie viele andere Analysten, vor konkreten Aussagen und Empfehlungen scheut. Auch wenn er ab und zu unpopuläre Meinungen vertritt, wie z.B. im Jahr 2000, als er zu den Hochzeiten der New Economy vor der Internetblase warnte. Die Geschichte hat ihm später Recht gegeben. Seine direkten Analysen und jahrzehntelange Erfahrung machen ihn zu einem gern gesehenen Experten in Börsensendungen oder Wirtschaftszeitschriften. Neben seinen Börsenbriefen gibt Bernecker auch in regelmäßigen Seminaren und Büchern sein Wissen und damit den Schlüssel zum Erfolg weiter.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

im April dieses Jahres habe ich Sie erneut mit der Prognose erschreckt, dass eine Konsolidierungder Märkte dringend nötig ist, doch dass sie anderen Kriterien folgt, als man üblicherweise mit einer Konsolidierung in Verbindung bringt. Denn alle großen Indizes bewegen sich auf hohem Niveauin einer sehr geringen Bandbreite, doch die Korrekturen in den einzelnen Aktien sind mehr als deutlichausgefallen. Wie geht es aus dieser Konstellation heraus weiter? 

  1. Die Konsolidierung wird im Oktober eine Laufzeit von 12 Monaten erreichen. Eine solange Warteperiode hat es selten gegeben. Das schafft neue Gesichtspunkte für Investments, diees ebenfalls in dieser Form ganz selten gab. Eine wichtige Komponente ist:

  2. Der erste Billionär wurde APPLE. Drei Weitere stehen kurz davor. Die fünf großen Techsbestimmen seit gut neun bis zehn Monaten das Spiel in New York zu gut 50 %, gemessen an dentäglichen Umsätzen. Zusammen erreichen sie etwa 20 % des ganzen Marktwertes in New York.Also noch eine Besonderheit! Kann man diese Bewertungen nachhaltig hochrechnen?

  3. Die Digitalisierung der Welt schafft neue Spielräume, die es noch nie gab. Damit sindrund 5 Mrd. Menschen jederzeit und auf die Minute genau miteinander verbunden, wenn siees wollen. Nur googeln oder twittern reicht nicht. Hunderte von Geschäftsideen verbinden sichdamit als neue Geschäftsfelder von kleinen Unternehmen ebenso wie von großen Konzernen. Daswiederum schafft völlig neue Unternehmerideen, wie die jüngsten Börsenneulinge schon belegen- durchweg verbunden durch das Schlüsselwort Service.

  4. Klassische Industriemodelle waren die Verlierer und sind es bis jetzt immer noch. EinstigeGrößen wie GENERAL ELECTRIC oder IBM gehören dazu. Gibt es für diese wirklich ein Comeback?Sie müssen mehr tun als lediglich umzubauen oder zu reparieren. Darin liegen anspruchsvolleneue Investmentideen und die sind zu erläutern. Der Hintergrund:

  5. Die USA wachsen doppelt so schnell wie Europa, nämlich + 4 % gegen + 2 %. Vor einemJahr hat dies noch kein Volkswirt vorauszusagen gewagt. Aber die sogenannte Trump-Rally abNovember 2016 bis zur Spitze im Januar dieses Jahres hat genau diesen Sachverhalt richtig eingepreist.Der größte Hebel dafür kommt aus der Steuerreform, die von vielen Volkswirten belächeltwurde. Den Vergleich zu Ronald Reagan habe ich mehrfach beschrieben und er erweist sich alsrichtig. Welche weiteren Konsequenzen ergeben sich daraus?

  6. Die aktuelle Wette lautet: Aktiv oder passiv investieren? Passiv investieren heißt, am Indexorientiert zu sein. Doch wenn der Index sich nicht bewegt, was dann? Der DAX schaffte in diesemJahr + 0,3 %, der MDAX + 3 %, der Dow + 3,5 % und der größte Index (S&P 500) + 6 %. Alsowaren Index-ETFs ein Nullsummenspiel. Der Grund ist bekannt: Ohne Notenbankgeld gibt eskeinen Indextrend, sondern nur höchst individuelle Bemühungen innerhalb dieser Indizes. Im DAXzwischen + 25 % (ADIDAS) und - 30 % (beide Banken). Also führen nur aktive Investments weiter.

  7. Dafür gilt: Den Index, also den Markt zu schlagen, ist kein Kunststück mehr. Die gegenwärtigenmarkttechnischen Indikatoren reichen aus, dies jederzeit zu spielen. Es reicht hierfür, sichauf die wichtigsten Sektoren zu konzentrieren, nämlich DAX und MDAX oder auch spekulativerTecDAX. Wie man dies macht, ist ausführlich zu erklären.

  8. Investments in Schwellenländern werden vielfach empfohlen, entweder als Alternative oderzur Risikostreuung. Diesen Empfehlungen stehe ich stets sehr skeptisch gegenüber. Denn in diesenMärkten hängen Aktien- und Devisenkurse sehr eng miteinander zusammen. Vereinfacht ausgedrücktheißt das: 10 oder 15 % Indexgewinn werden in der Regel mit dem gleichen Abwertungssatz der Währungkonterkariert. Selbst die Japaner und Chinesen machen es vor. Es ist ein Nullsummenspiel.

  9. Die Öffnung Chinas ist das wichtigste Ereignis der nächsten Jahre. In dieser Einschätzung stehe ichnoch weitgehend allein. Dabei ist der Grund recht einfach: Die Importe der Chinesen wachsen inzwischenfast doppelt so stark wie die Exporte. Die letzten Zahlen sind + 27 % gegen + 13 %. Es entsteht also einImportsog, hinter dem 1,3 Mrd. Menschen stehen, die hochwertige Produkte des Westens nachfragen. DieWirkung ist so ähnlich wie einst diejenige der USA als größter Markt für die Europäer.

  10. Gold wurde bis jetzt deklassiert. Niemand interessiert sich dafür, gemessen an den Umsätzen.Einzige Käufer sind China und Russland. Lohnt es, darüber noch als Investment nachzudenken?

  11. Die SCHWEIZER NATIONALBANK wird permanent reicher. Im letzten Quartal verdiente sieerneut 5,1 Mrd. CHF oder rund 7-mal mehr, als die ganze Bank kostet. Stück für Stück entsteht politischerDruck, diese Kontroverse irgendwie aufzulösen. Der Schweizer Finanzminister fordert bereitsdie Aufl ösung des gewaltigen Vermögensportfolios von über 800 Mrd. CHF. Welche Folgen hättedies für den Aktienkurs? Ich bleibe dabei!

Das nächste Seminar am 13. Oktober leite ich wie immer persönlich und voll umfänglich und stehe natürlichfür ausführliche Gespräche ergänzend zur Verfügung. Ich freue mich, Sie in Zürich begrüßen zu dürfen.

 

Herzlichst Ihr

 

 

Hans A. Bernecker

 

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